“Es war total dope!”

“Es war total dope!”

Da stimmen wir L-NESS zu!

Im 2. Teil unserer Dokumentation erfahrt Ihr, was noch passiert ist bei SPOKEN WOR:L:DS in Nairobi!


Kurzfilm SPOKEN WOR:L:DS in Nairobi

Kurzfilm SPOKEN WOR:L:DS in Nairobi

Im April 2014 geht es für SPOKEN WOR:L:DS in Berlin weiter. Um die Wartezeit bis dahin zu verkürzen, könnt Ihr Euch den Kurzfilm zum Programm in Nairobi anschauen:


Dankeschön Nairobi…

Dankeschön Nairobi…

…für eine wunderbare, inspirierende und unvergessliche Woche!

 

Herzlich Willkommen in Berlin im April 2014!!


Live & Laut in Nairobi

(c) Obwakasson Pictures

Der letzte Tag dieser ereignisreichen Woche sollte nicht weniger interessant und spektakulär werden als die vorangegangenen: Wir begannen mit einem Zusammentreffen mit Studierenden, DichterInnen und Literaturinteressierten in Nairobis angesehener Unversität USIU- United States International University. Die angeregte Frage- und Antwortrunde wurde gleichermaßen bereichert von Darbietungen der Studierenden ebenso wie von SPOKEN WOR:L:DS TeilnehmerInnen.

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Nach noch mehr Zeit im Tonstudio, letzten Proben und einem gemeinsamen Abschiedessen, machte sich die Truppe bereit für die abschließende Veranstaltung “LIVE & LOUD in Nairobi” im Baumhaus-Club ‘Tree House’. Unterstützt von Live-Musikern und Backround-SängerInnen präsentierten die Projektteilehmenden neu entstandenes sowie bereits vorhandenes Material vor einem vollen Haus! Ohnehin schon begeistert vom mitreißenden Moderator Point Blank und umwerfenden Darbietungen der KünstlerInnen, kam das Publikum im Anschluss in den Genuss eines DJ-Sets von MC Diamondog, der immer den richtigen Ton trifft egal ob am Mikrophon oder den Plattentellern!

(c) Obwakasson Pictures

Checkmate©Obwakasson

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Josefine Berkhholz©Obwakasson

Mc_Diamondog©Obwakasson

(c) Obwakasson Pictures


Besuch in Kibera

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SPOKEN WOR:L:DS Teilnehmer Octopizzo lud die Gruppe auf einen Besuch nach Kibera ein – das Viertel, in dem er aufwuchs. Die Tour führte uns durch die Nachbarschaft entlang der Eisenbahngleise, sowie zu Pamoja Radio, zu einem jungen Künstlerkollektiv und zur Power Women Group – einer von Octopizzo ins Leben gerufenen Initiative zur Unterstützung von Community Projekten.

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Wie schon an den Tagen davor nutzen die KünstlerInnen jede freie Minute, um mit ihren PartnerInnen zu arbeiten und neue Stücke im Tonstudio aufzunehmen – oft bis spät in die Nacht!

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 (c) Olad Aden


Lost in Translation?

Lost in Translation?

Die unfreiwilligen Frühaufsteher Josefine Berkholz, Checkmate Mido and Poetic Bee hatten die zeitige Gelegenheit in der beliebten Morgenshow AM Live des kenianischen Senders NTV aufzutreten. Die drei WortkünstlerInnen sprachen über SPOKEN WOR:L:DS, ihre Kunst, Übersetzbarkeit von Lyrik und den Herausforderungen des Künstlerdaseins. Die Moderatorin war so begeistert, dass sie sich zum Abschluss an einer Improvisation versuchte, begleitet von Checkmates Beatboxing!

Zwischen Aufnahmen im Tonstudio und Feilen an den neuen Werken, bereiteten sich die KünstlerInnen auf das am Abend stattfindende Podiumsgespräch zu Übersetzung vor. Moderiert von Michael Osando, tauschte sich das vierköpfige SPOKEN WOR:L:DS Podium aus über (miss-)verstandene Kontexte und Texte sowie die Interpretation interkultureller Erfahrungen. Besonders interessant in bei diesem Gespräch waren die vielen zeitnahen Beispiele aus Begegnungen und Erlebnissen aus den vergangen Projekttagen.

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Im Anschluss an den theoretischen Teil des Abends trat ein Teil der Gruppe in Aktion auf der Bühne – einige bereits mit neu kreiiertem Material aus dem Workshop! Der darauf folgende Open Mic gab jungen WortschöpferInnen aus Nairobi Gelegenheit, ihr Talent unter Beweis zu stellen.

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Photos (c) Olad Aden


Licht, Kamera, Action!

Licht, Kamera, Action!

In den Workshops arbeiteten die KünstlerInnen entweder eifrig im Team zusammen oder spazierten konzentriert umher, mit der Kreation neuer Zeilen beschäftigt. Das Auditorium des Goethe Instituts war gefüllt von leiser Musik und Gemurmel der probierenden DichterInnen. Nach der Mittagspause nutzten bereits die Ersten die Möglichkeit, die frisch erschaffenen Texte im Tonstudio aufzunehmen:

Am Abend übernahm SPOKEN WOR:L:DS das IMAX Kino im Rahmen der Kwani Open Mic: Special Edition. Dem neugierigen aufmerksamen Publikum in vollen Kinorängen wurden Raps, Gedichte, Spoken Word-Texte, Beatboxing sowie Storytelling präsentiert – auf Deutsch, Swahili, Englisch, Sheng, Portugiesisch, …

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Den erfolgreichen Auftritt feierte das Team mit einem Besuch im Club Choices, wo die wöchentliche ‘Hip Hop Rapsody’ stattfand. MC Diamondog übernahm das DJ-Pult und wurde spontan von seinen SPOKEN WOR:L:DS KollegInnen am Mikrophon unterstützt. Für alle anderen eine gute Gelegenheit gemeinsam zu feiern.

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 (c) Olad Aden


‘Mzuka full’ bei Maono

Der Workshop-Morgen wurde genutzt, um sich mit einem Partner oder einer Partnerin, zusammen zu tun und das weitere kreative Vorgehen abzusprechen. Die KünstlerInnen, die mit Musik arbeiten wollen, hatten Gelegenheit, sich aus den zahlreichen zur Verfügung stehenden Beats von DJs aus aller Welt den richtigen für ihr Stück herauszusuchen. Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg nach Dandora, einem Viertel im Ostteil von Nairobi.

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Neben dem reichhaltigen Programm in der Maono Cultural Group (unter anderem mit Vorträgen zu künstlerischem Unternehmertum, Einblicken zur sozialen Komponente von Hip Hop in der Community-Arbeit sowie einer ‘Maono Cypher’) nahmen uns SPOKEN WOR:L:DS Organisator MC KAH und sein Team mit auf eine Tour durch Dandora.

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Diese endete auf einem Dach mit phänomenaler Sicht auf das Viertel und das Stadtzentrum in der Ferne, wo das Team sich spontan zu einer Freestyle Session entschied, bei der sich auch einige lokale KünstlerInnen präsentierten:

Nach der Rückkehr zum Kulturzentrum wartete noch ein besondere Höhepunkt auf die Truppe: eine Break Dance-Vorstellung der populären Gruppe “Maono Titans”. Abgeschlossen wurde der spannende Besuch mit der Besichtigung des Tonstudios, das die Kulturorganisation gerade aufbaut.

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 (c) Olad Aden


Sonntagsfreuden

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Die Workshops im Goethe Institut begannen voller Tatendrang an einem geschäftigen Sonntag: Während der Vorstellungsrunde präsentierten sich alle DichterInnen, Spoken Word-KünstlerInnen und RapperInnen mit ein paar Informationen aus ihrem Leben sowie einer kleinen Darbietung eines Stückes. Dass die Chemie im Team stimmt zeigte sich bereits zu Anfang, als die Beatboxer aus der Runde den RapperInnen mit Beats tatkräftig zur Seite standen.

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Während unseres Spaziergangs durch das Stadtzentrum zeigte sich Nairobi von seiner besten, sonnigsten Seite. Die Ortskundigen übernahmen die Führung in einzelnen Gruppen und zeigten den BerlinerInnen ihre Stadt. Am Aga Khan Walk angekommen, nahmen wir als special guests an der einmaligen Veranstaltung “Steet Poetry” teil!


Einige aus dem SPOKEN WOR:L:DS Team nutzten die Gelegenheit, einmal auf der Straße in Nairobi vor immer stetig anwachsendem Publikum aufzutreten. Die Erweiterung des ohnehin schon vielseitigen Programms durch zusätzliche Sprachen wurde vom aufmerksamen Publikum als interessante Bereicherung aufgenommen. Ein großartiger Start in die bevorstehende Woche!

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Photos (c) Olad Aden


Willkommen in Nairobi!

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Früh am Morgen des 9. November erreichten die ersten Berliner Teilnehmenden Nairobi – mit im Gepäck: Projektmanager Olad und Isabel sowie Filmemacher CitéNOIR!

Am Nachmittag traf sich die Gruppe mit ihren kenianischen KollegInnen im wunderschönen Garten von Kwani Trust für ein erstes Kennenlernen. Projektmanagerin Anna und PR-Zuständige Wanjeri erwarteten die KünstlerInnen sowie den Projektstart sehnlichst.

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(c) Olad Aden

Herzlich wurden wir willkommen geheißen von Kwani?, dem Goethe Institut sowie der Maono Cultural Group. Schnell fanden die KünstlerInnen zueinander und ins Gespräch. Die Rückfahrt im Teambus wurde unversehens für spontane Darbietungen und Freestyle Sessions genutzt – ein gutes Zeichen für die kommende Zusammenarbeit in den Workshop!

SPOKEN WOR:L:DS Teilnehmerin Namatsi Lukoye stellt sich vor:


Tschüß Berlin!

Tschüß Berlin!

Endlich ist der Abreisetag gekommen: Die acht WortkünstlerInnen aus Berlin treten ihre Reise nach Nairobi an, wo sie mit ihren kenianischen KollegInnen zusammenarbeiten werden. LMNZ und Diamondog machen sich auf dem FLughafen in Amsterdam schon mal warm:


Berlin steht in den Startlöchern

Berlin steht in den Startlöchern

Voller Vorfreude auf die kommende Woche in Nairobi geben die MCs Erko und und Madog schon einmal einen kleinen gefreestylten Vorgeschmack darauf, was wir im ersten Teil von SPOKEN WOR:L:DS erwarten dürfen:

 


Herzlich Willkommen bei SPOKEN WOR:L:DS

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Herzlich Willkommen bei SPOKEN WOR:L:DS- dem lyrischen Austauschprojekt zwischen Nairobi und Berlin. Die DichterInnen kennen lernen und deren Werke lesen,  hören oder anschauen – wir berichten hier über alles rund um den Austausch, die Workshops sowie die zahlreichen Veranstaltungen in beiden Städten.  Auf Facebook, Twitter und Youtube lassen sich weitere Neuigkeiten finden.